Die Frage, die mir jede zweite Kundin stellt

Seit 2006 führe ich Permanent Make-up-Behandlungen durch, und in fast jedem Beratungsgespräch kommt früher oder später die Frage: Tut das weh? Diese Unsicherheit ist absolut verständlich – schließlich geht es um eine Behandlung im Gesicht, oft an sensiblen Stellen wie den Lippen oder den Augenlidern.

Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber lassen Sie mich das genauer erklären, denn diese Antwort hilft Ihnen wenig, wenn Sie tatsächlich überlegen, sich für PMU zu entscheiden.

Permanent Make-up ist kein Tattoo – zumindest nicht in puncto Schmerz

Viele Menschen denken bei PMU automatisch an ein Gesichts-Tattoo und stellen sich entsprechend intensive Schmerzen vor. Tatsächlich arbeiten wir aber in einer deutlich oberflächlicheren Hautschicht als beim klassischen Tätowieren. Die Pigmente werden nur in die obere Dermis eingebracht, nicht tief in die Lederhaut.

Das bedeutet: Die Behandlung ist spürbar, aber für die allermeisten Menschen gut erträglich. Ich würde es beschreiben als ein leichtes Kratzen, Kribbeln oder Ziepen – unangenehm vielleicht, aber selten schmerzhaft im eigentlichen Sinne.

Jede Zone fühlt sich anders an

In meinem Studio in Kreuzlingen behandle ich täglich Augenbrauen, Lidstriche, Wimpernkränze und Lippen – und jede dieser Zonen hat ein anderes Empfindungsniveau:

  • Augenbrauen: Meist die angenehmste Zone. Die Haut ist hier relativ unempfindlich, viele Kundinnen empfinden die Behandlung als fast entspannend. Gerade bei Powder Brows oder Schattierungen ist das Gefühl sehr sanft.
  • Wimpernkranz und Lidstrich: Hier wird es etwas sensibler. Die Augenpartie ist dünnhäutig und gut durchblutet. Das Gefühl ist spürbar, aber durch die kurze Behandlungsdauer (oft nur 30–45 Minuten) gut auszuhalten. Viele beschreiben es als leichtes Vibrieren.
  • Lippen: Die ehrlichste Zone. Lippen sind hochsensibel, stark durchblutet und reagieren intensiver auf die Pigmentierung. Hier spüren Sie die Behandlung definitiv. Aber: Auch das ist machbar, und die meisten Kundinnen sagen hinterher, dass sie es sich schlimmer vorgestellt hatten.

Betäubung ist Standard – nicht die Ausnahme

In meinem Studio arbeite ich grundsätzlich mit hochwertigen Betäubungscremes und -gels, die ich je nach Zone und individueller Empfindlichkeit einsetze. Das bedeutet:

  • Vor der Behandlung trage ich eine Betäubungscreme auf, die etwa 20 Minuten einwirkt.
  • Während der Behandlung kann ich bei Bedarf nachbetäuben – gerade bei den Lippen mache ich das fast immer.
  • Die Betäubung nimmt den Großteil des Empfindens, macht die Behandlung aber nicht völlig gefühllos (das wäre auch gar nicht gut, denn ein gewisses Feedback der Haut brauche ich für präzises Arbeiten).

Das Ergebnis: Die meisten Kundinnen empfinden die Behandlung als deutlich angenehmer als befürchtet.

Ihr persönliches Schmerzempfinden spielt eine große Rolle

Jeder Mensch ist anders. Manche Kundinnen dösen während der Augenbrauen-Behandlung fast ein, andere spüren jede Bewegung intensiver. Das hängt von vielen Faktoren ab:

  • Tagesform: Stress, Müdigkeit oder hormonelle Schwankungen (z. B. kurz vor der Periode) können das Schmerzempfinden erhöhen.
  • Allgemeine Empfindlichkeit: Wenn Sie generell schmerzempfindlich sind, werden Sie auch PMU intensiver wahrnehmen – aber nicht zwingend als schmerzhaft.
  • Vorerfahrung: Kundinnen, die bereits Erfahrung mit Tattoos, Waxing oder ähnlichen Behandlungen haben, finden PMU meist unproblematisch.
  • Vertrauen: Je entspannter Sie sind, desto weniger nehmen Sie die Behandlung als unangenehm wahr. Deshalb lege ich großen Wert auf ausführliche Beratung und eine ruhige Atmosphäre.

Was Sie selbst tun können, um die Behandlung angenehmer zu machen

Es gibt ein paar einfache Dinge, die den Unterschied machen:

  • Kommen Sie ausgeruht und entspannt. Planen Sie Ihren Termin nicht zwischen zwei stressigen Terminen ein.
  • Vermeiden Sie Koffein und Alkohol am Tag der Behandlung – beides kann die Haut empfindlicher und die Durchblutung stärker machen.
  • Nehmen Sie vor der Behandlung keine Schmerzmittel wie Aspirin oder Ibuprofen – sie verdünnen das Blut und können zu stärkeren Blutungen führen, was das Ergebnis beeinträchtigt.
  • Sprechen Sie mit mir. Wenn es unangenehm wird, sagen Sie es. Ich kann jederzeit eine Pause machen oder nachbetäuben.

Der Moment danach: Wie fühlt sich die Haut an?

Direkt nach der Behandlung kann die behandelte Stelle leicht gerötet, geschwollen oder warm sein – das ist völlig normal und klingt innerhalb weniger Stunden ab. Die Haut fühlt sich an wie nach einem leichten Sonnenbrand: etwas gespannt, aber nicht schmerzhaft.

In den ersten Tagen kann es zu Krustenbildung kommen, die manchmal leicht juckt. Aber auch das gehört zum Heilungsprozess und ist kein Grund zur Sorge.

Mein Fazit nach 18 Jahren: Machbar für fast jeden

Ich habe in meinem Studio in Kreuzlingen schon die unterschiedlichsten Menschen behandelt: von schmerzempfindlichen Kundinnen bis hin zu absoluten Stoikern. Und die allermeisten sagen hinterher: Das war viel besser als gedacht.

Permanent Make-up tut nicht so weh, dass Sie es nicht aushalten könnten. Es ist spürbar, manchmal unangenehm, aber niemals unerträglich – vor allem nicht mit der richtigen Betäubung und einem erfahrenen Behandler.

Wenn Sie unsicher sind, lade ich Sie herzlich zu einem kostenlosen Beratungsgespräch in mein Studio in der Hauptstraße 14a in Kreuzlingen ein. Hier können wir in Ruhe über Ihre Bedenken sprechen, die Zone anschauen und gemeinsam entscheiden, wie wir die Behandlung für Sie so angenehm wie möglich gestalten.

Sie erreichen mich jederzeit per WhatsApp unter +41 79 413 27 61 – auch wenn Sie vorab einfach nur Fragen haben. Denn eines ist sicher: Wer informiert ist, geht entspannter in die Behandlung. Und wer entspannt ist, spürt weniger.